In mancher Hinsicht ist es eine Rückkehr. Zwei Jahre lang war Alex Brassel in dieser Bar Geschäftsführer, da hieß sie noch „The Tube“. Das war zwischen 1998 und 2000. Dann zog Brassel weiter, der Geschäftsführer wechsel te, aus The Tube wurde die „People Clubbar“. So heißt sie noch bis Ende dieses Monats. Dann wird sich einiges ändern, nicht nur der Name. Erwachsener und „rougher“ soll die Bar werden, sagt Brassel. Musikalisch will er zurück zu den Wurzeln. Er meint seine eigenen. Brassel kommt aus der Mod- und Rollerszene, den dazugehörigen Soundtrack will er zurückholen. Daneben soll in der noch namenlosen Bar Rock’n’Roll und Indie laufen, manchmal auch live. Macht er sich mit dem musikalischen Mix nicht selbst Konkurrenz? Immerhin betreibt er auch das Pretty Vacant um die Ecke. Brassel schüttelt den Kopf. „Im Pretty wollen wir den Schwerpunkt ein bisschen verschieben – hin zum Elektro-Pop.“ Das gilt vor allem für den Freitag. Veranstaltungen mit älterer Zielgruppe wie die „Bamboozled Bones“ oder das „TV Eye Labelfest“ werden wahrscheinlich umziehen. Unangetastet bleibt dagegen die „Pop Missile“ mit Nadine Raut und Thorsten Bergmann. Ein bisschen Indie bleibt dem Indie-Club Pretty Vacant doch noch.
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