Ganz hoch oben im Turm ist ein Museum und erinnert den Gast an die ursprüngliche Bestimmung des Hauses im 17. Jahrhundert, einem Brauerei- und Brennbetrieb. Seit diesen die Sächsische Brau-Union und spätere Feldschlösschen AG aber 1991 endgültig an einen anderen Standort verlegte, war Platz, das erinnerungswürdige Gebäude in eine rustikale Gastwirtschaft zu verwandeln. Die besteht aus der erzgebirgischen Steigerstube, dem Brauhaus mit glänzender Sudhaube, einer Terrasse, jeder Menge Aktionstagen und geschäftigem Personal. Letzteres ist leider trotz sichtbarer Mühen logistisch nicht wirklich optimal aufeinander abgestimmt, aber das Brot aus der hauseigenen Bäckerei und ein frisch gezapftes naturtrübes Zwickelbier stimmen sofort milde. Allerdings reicht die Gaumentoleranz nicht bis zum Bierbraten, denn hier wurde offensichtlich ein an sich ganz gut geratener Schweinebraten mit einer Einheitssoße begossen – von der Marinade mit Schwarzbier und Gewürzen fehlt jede Geschmacksnote. Zu hoffen bleibt, dass es den anderen Gerichten der deftigen Küche besser ergeht, denn sowohl das bei vielen Dresdnern beliebte Bier als auch das Ambiente des traditionsreichen Hauses hätten es durchaus verdient.
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