Frisch gepresst und nichts anderes kommt bei Familie Bunge in das Glas und das aus gutem Grund. Die eigene Kelterei, die sich seit 70 Jahren in Familienhand befindet, ist eine Lohnmosterei, dass heißt, dass die Konsumenten gleich Lieferanten sind. Man bringt also zum Beispiel seine Äpfel, Kirschen, Birnen, Johannisbeeren oder Quitten zu Bunge und bekommt dann frisch gepressten Saft oder Süßmost aus den eigenen Früchten. Das Prinzip ist schon alt, wird aber in Zeiten von Lebensmittelskandalen immer beliebter. So keltert Bunge inzwischen wieder mehrere 10 000 Liter Saft pro Jahr. Seine Säfte werden sieben Leipziger Läden verkauft. Direkter kann man nicht vom eigenen ökologischen Anbau profitieren. Neben Süßmosten kann man sich auch Weine, Perl- oder Glühweine aus den eigenen Früchten machen lassen. Die Säfte werden bei Bunge ohne die Zugabe von Enzymen gepresst und das kann sich wirklich schmecken lassen. Wer einmal einen Bungesaft probiert hat, wird immer dabei bleiben.
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